SPD Grasbrunn – Verwalten statt gestalten

Die SPD warnt in Ihrem Wahlprogramm vor der Wahrnehmung, es wäre in der Gemeinde nichts vorangegangen. Warum tut sie das? Offenbar ist sie sich ihrer dünnen Bilanz bewusst und versucht Gegenstimmen so den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Dem aufmerksamen Beobachter der Gemeindepolitik dürfte nicht entgangen sein, dass die Bilanz der SPD-Fraktion der letzten 12 Jahre unter Ihrem Bürgermeister Korneder ausgesprochen dünn ausfällt.

Manches Projekt wurde erst angegangen oder umgesetzt, nachdem es sich nicht mehr aufhalten ließ.

Bis zur Umsetzung des Radweges zwischen Sportpark und Grasbrunn sind trotz fortlaufender Bürgerwünsche viele Jahre ins Land gegangen. Weitere Wege will man angehen, aber es gibt keinen Plan.

Das Go für den Bau einer neuen Turnhalle wurde erst nach über 10 Jahren Diskussion und auf Initiative anderer Gemeinderatsfraktionen getroffen. Der Bürgermeister scheute seinerzeit die Kosten. Inzwischen sind die Baupreise stark gestiegen, so dass der Gemeindehaushalt deutlich stärker belastet wird, als seinerzeit.

Die wenigsten der verkehrsberuhigenden Maßnahmen aus dem Verkehrsentwicklungsplan wurden umgesetzt.

Die Sanierung des in Teilen maroden Trinkwassernetzes kommt nur schleppend voran. Immer wieder kommt es zu Rohrbrüchen, zum Teil mit Sachschäden an Fremdeigentum.

Die Firma Kugler hat man widerstandslos ziehen lassen.

Nicht verwalten und gestalten ist das Motto der SPD, sondern verwalten STATT gestalten.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Wähler bei ihrer Stimmabgabe darüber bewusst sind.