Geschichte der BFG

Liebe Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde,

die meisten Gemeindebürger kennen die Gründe für die Entstehung der BFG „BÜRGER FÜR GRASBRUNN“, die vor 10 Jahren begann, als wir beim ersten Bürgerentscheid der Gemeinde Grasbrunn mithalfen, den Bannwald an der Leonhard-Stadler-Straße vor der Abholzung zu retten.
Wir möchten hier aber auch den Neubürgern die Möglichkeit geben, von unseren Aktivitäten seit dem Jahre 2003 zu erfahren.

Der damalige CSU-Bürgermeister Otto Bußjäger lernte nichts aus seinem verlorenen „Bannwald-Bürgerentscheid“ und provozierte mit seinen Mega-Verkehrsprojekten „Autobahnanschluss Grasbrunn“, „Autobahnparallele“, „Umgehung Harthausen“, „Schließung der Kirchenstraße“ schon im nächsten Jahr den zweiten Bürgerentscheid, den er prompt auch verlor.

Als Otto Bußjäger dann sogar als erster und bis heute einziger Bürgermeister Deutschlands zwei mal in haargenau derselben Sache durch Ratsentscheid einen Bürgerentscheid erzwang und abermals verlor, setzten sich engagierte Bürger aus allen Teilen unserer Gemeinde zusammen und beschlossen, das Chaos der laufenden Wahlperiode so schnell wie möglich zu beenden und zu stabilen und berechenbaren Verhältnissen beizutragen.

Aber Bürgermeister Bußjäger erwies sich leider als absolut beratungsresistent und versetzte die Bürger mit der Planung eines 163 Hektar großen „Mega-Golfplatz Möschenfeld“ in Angst und Schrecken. Wie wir von der BFG diesen Angriff auf unsere Landschaft abwehrten, lesen Sie bitte auf diesen Web-Seiten. Die Bürger überzeugten uns davon, danach auch für den Gemeinderat kandidieren zu müssen, um unseren begonnenen Kampf zum Erhalt unseres Lebensraumes auch erfolgreich zu Ende führen zu können.

Dafür gaben uns die Wähler in der Kommunalwahl 2008 15,5 % der Stimmen und damit 3 Gemeinderatssitze. Nun konnten wir unsere Wahlversprechen verwirklichen und stellten die wohl schwerwiegendsten Gemeinderatsanträge dieser Legislaturperiode:

1.    Beendigung der Planungen des Autobahnanschlusses
2.    Beendigung der Planungen des Golfplatzes

und erhielten für beide eine Stimmenmehrheit gegen die Stimmen der CSU.

In den folgenden 6 Jahren bestimmten alleine die Bürgerinteressen die Arbeit der BFG-Gemeinderäte, die mit ihren Argumenten und ihrer Stimme an allen Entscheidungen des Gemeinderates maßgeblich mitwirkten. Wir sorgten auch dafür, dass Eigennutz, Grundstücksspekulation und externe Investoren, die früher bestimmte Gemeinderäte erkennbar für ihre Sache eingespannt hatten, keine Rolle mehr spielten. Dabei war unser Vorbild die Gemeinde Weyarn, die von der Bertelsmannstiftung nach strengsten Kriterien das Zertifikat „Bürgerorientierte Gemeinde“ verliehen bekam und damit als einzige Gemeinde Bayerns zu den 13 Mustergemeinden Deutschlands gehört.

Die BFG ist ein Zusammenschluss parteiunabhängiger Bürger, ausschließlich selbst finanziert, ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand. Unser oberster Grundsatz ist die Orientierung all unseren Handelns am Gemeinwohl. Verlässlichkeit und Transparenz sind uns oberste Gebote!

Wir „BÜRGER FÜR GRASBRUNN“ sehen uns unseren bodenständigen und dörflichen Traditionen verpflichtet und zeigen gleichzeitig durch unsere Haltung zu unserem „Technopark“ und zu den Betrieben in allen Ortsteilen unseren festen Willen, Grasbrunn als moderne Gemeinde mit Integration von Forschung und Entwicklung, Wissenschaft und Wirtschaft, und damit als innovativen Impulsgeber für die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises zu erhalten und zu stärken. Wir liefern den Beweis, dass Bürgermitwirkung ein eindeutiger Standortvorteil ist.

Lesen Sie weiter: Gründe für unseren bürgerlichen Einsatz in der Grasbrunner Kommunalpolitik